Curcumin und EntzündungenLaboruntersuchungen zeigten, dass Curcumin entzündungshemmend wirkt. Vermutlich bindet es an Enzyme, die Entzündungsvorgänge im Körper steuern. Wissenschaftler der Universität des Saarlandes konnten die antientzündlichen Effekte von Curcumin in einer Studie belegen³. Dabei stellten sie fest, dass die Wirkmecha-nismen von Curcumin und Cortison vergleichbar sind. Kleinere Untersuchungen bei Patienten mit Colitis ulcerosa deuten darauf hin, dass die ergänzende Einnahme von Curcumin in hoher Dosierung den Verlauf der Dickdarmentzündung positiv beeinflussen kann.
Gut für die Verdauung
Der Kurkuma-Wirkstoff Curcumin wird seit langem bei Verdauungsproblemen eingesetzt. Curcumin regt die Leber an, vermehrt Gallen-
flüssigkeit zu produzieren. Nur wenn genug Gallensaft vorhanden ist, können Fette richtig verdaut werden. Die wissenschaftliche Kommission E des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes benannte als Anwendungsgebiet von Kurkuma die sogenannten dyspeptischen Beschwerden: Völlegefühl, Oberbauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit.