Auf die Ernährung achtenDie Ernährung hat Auswirkungen auf unser Gewicht – kann aber ebenfalls unser Wohlbefinden beeinflussen. Daher lohnt es, sich mit seinen Nahrungs-
gewohnheiten auseinanderzusetzen. So kann etwa der Verzicht auf starken Kaffee, schwarzen Tee, alkoholische Getränke, Schokolade, Salz und scharfe Gewürze Beschwerden wie Hitzewallungen lindern. Dagegen kann der Genuss von sojareichen Nahrungsmitteln den steigenden Östrogenmangel abfedern und sich damit positiv auf die typischen, hormonbedingten Wechseljahresbeschwerden auswirken.
Lebensstil entschleunigenMit steigendem Alter kann die Stresstoleranz sinken und als frühzeitige Erschöpfung empfunden werden. Hier kann mit Aktivitäten wie zügigem Gehen und leichtem Muskeltraining gegengesteuert werden. Dadurch wird nicht nur die Muskelkraft, Beweglichkeit und die Knochenstruktur gestärkt. Sport hilft vielen Frauen außerdem, sich zu entspannen und die Stimmung aufzuhellen. Häufig treten Frauen in dieser Lebensphase im Job auch etwas kürzer und tun aktiv etwas für ihre Entspannung, indem sie bestimmte Techniken erlernen, die das Wohlbefinden stärken und entschleunigen.
Alternativen findenEs existieren weitere alternativmedizinische Methoden, um Wechseljahresbeschwerden abzumildern. Neben pflanzlichen und homöopathischen Präparaten werden Missempfindungen erfolgreich mithilfe von Akupunktur oder Fußzonenreflexmassage gelindert. Generell erfreuen sich diese alternativen Methoden großer Beliebtheit. In Deutschland verwenden 15 bis 17 von 100 Frauen (vor allem bei leichteren Wechseljahres-beschwerden) rezeptfreie Naturprodukte. Wie gut die jeweilige Behandlung vertragen wird und davon profitiert werden kann, stellt sich im Verlauf der Therapie nach ein paar Wochen heraus.