Bei Juckreiz bei Ekzemen (nichtinfektiöse Entzündung der Haut), Ausschlägen (wie Windpocken ),Insektenstichen, Allergie auf Arznei- und Nahrungsmittel, ohne Ursache, allergischen und nicht allergischen Erkrankungen der Haut.
Nesselsucht
Allergischem Schnupfen
Bindehautentzündung (Heuschnupfen)
Das Mittel soll mit einem Teelöffel eingenommen werden. Die Tropfen sollen nicht verdünnt werden
Fenistil Tropfen - Indikation:
Das Präparat gehört zu einer Gruppe Arzneimittel, die man Antihistaminika nennt. Sie werden zur Linderung der Symptome von Allergien wie Hautausschlag, Juckreiz, Heuschnupfen oder anderen Formen allergisch bedingten Schnupfens angewendet. Die Tropfen hemmen die Wirkung von Histamin. Histamin ist eine Substanz, die der Körper während einer allergisch bedingten Reaktion freisetzt. Es lindert den Juckreiz und die Reizungen, die durch den Hautausschlag verursacht werden, senkt die Schwellung und lindert die Symptome des allergisch bedingten Schnupfens wie laufende Nase, Niesen, Jucken der Nase und juckende, tränende Augen.
Anwendungsgebiet
Zur symptomatischen Linderung von:
histaminbedingtem Juckreiz;
windpockenassoziiertem Juckreiz bei Kleinkindern;
allergischem Schnupfen bei Patienten über 6 Jahren;
Nesselsucht (Urtikaria);
Insektenstichen.
Fenistil Tropfen - Kontraindikation:
Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Dimetindenmaleat oder einem der sonstigen Bestandteile sind.
Säuglinge und Kinder unter 1 Jahr dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen.
Dosierung der Fenistil Tropfen:
Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Soweit nicht anders verordnet, nehmen Kinder von 1 - 8 Jahren 3 mal täglich je 10 - 15 Tropfen, ab 9 Jahren je 20 Tropfen, Erwachsene 3 mal täglich je 20 - 40 Tropfen der Lösung ein.
Für Patienten, die zu Schläfrigkeit neigen, wird empfohlen, 40 Tropfen vor dem Schlafengehen und 20 Tropfen am Morgen einzunehmen.
Ältere Menschen (ab 65 Jahren)
Es ist die für Erwachsene übliche Dosis einzunehmen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung der Tropfen zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
Im Falle einer Überdosierung informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt oder Apotheker, damit er über den Schweregrad und ggf. erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden kann.
Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht etwa die doppelte Menge, sondern führen Sie die Anwendung wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.
Wenn Sie die Einnahme abbrechen
Unterbrechen Sie die Behandlung oder beenden Sie die Anwendung vorzeitig, so müssen Sie damit rechnen, dass sich die gewünschte Wirkung nicht einstellt bzw. das Krankheitsbild sich wieder verschlechtert.
Halten Sie deshalb bitte Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie die Behandlung beenden oder unterbrechen wollen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Mögliche Nebenwirkungen:
Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit können besonders am Behandlungsbeginn auftreten. In sehr seltenen Fällen können allergische Reaktionen auftreten.
Erkrankungen des Immunsystems
Sehr selten:anaphylaktoide Reaktionen einschließlich Gesichtsödem, Pharynxödem,Hautausschlag, Muskelkrämpfe und Atemnot
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wichtige Patientenhinweise:
Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich,
bei Patienten mit Glaukom
bei angeborener bzw. erworbener Vergrößerung der Prostata (Blasenhalsstenose/Prostatahypertrophie)
bei Epilepsie
Falls einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, fragen Sie vor der Einnahme Ihren Arzt.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Wie viele andere Antihistaminika kann das Präparat bei einigen Menschen Müdigkeit verursachen oder die Aufmerksamkeit beeinträchtigen. In diesem Fall ist beim Führen von Fahrzeugen oder Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
Über die Einnahme von Fenistil Tropfen in der Schwangerschaft:
Schwangerschaft
Falls Sie schwanger sind, dürfen Sie das Präparat nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen.
Stillzeit
Die Einnahme der Tropfen in der Stillzeit wird nicht empfohlen.
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Art & Weise:
Tropfen zum Einnehmen
Zum Antropfen die Flasche mit dem Tropfer senkrecht nach unten halten.
Bei Antropfschwierigkeiten mit dem Finger mehrmals auf den Flaschenboden klopfen.
Mögliche Wechselwirkungen von Fenistil Tropfen:
Bei Einnahme mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Das Präparat sollte nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt eingenommen werden, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen/anwenden:
Antidepressiva (trizyklische Antidepressiva und Monoaminooxidase-Hemmer)
Arzneimittel gegen Magen- oder Bauchkrämpfe (Anticholinergika)
Arzneimittel, die dämpfend auf das zentrale Nervensystem wirken (Sedativa), angstlösende Medikamente (Anxiolytica) oder Schlafmittel (Hypnotika, Neuroleptika)
Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (Antikonvulsiva)